Zitat des Tages: Das verborgene Haus

  • 16. Mai 2012 09:30 Uhr

Wenn ich daran denke, wie ich einmal war, wird alles, was geschehen ist, unbegreiflich.

Maria Ernestam – Das verborgene Haus



Neue Abenteuer der Dienstagsfrauen

  • 15. Mai 2012 10:00 Uhr



Heilfasten mit den Dienstagsfrauen: Caroline, Eva, Kiki, Estelle und Judith zwischen Heißhunger und Heimlichkeiten

In Sieben Tage ohne, der Fortsetzung von Monika Peetz Bestseller Die Dienstagsfrauen, haben Caroline, Eva, Kiki, Estelle und Judith ein neues Ziel: Entschlacken und Erholen. Sieben Tage ohne Ablenkungen, Alltag und Arbeit – und leider auch ohne Essen. Dafür fahren die fünf ungleichen Freundinnen in ein einsam gelegenes Burghotel. Doch aus dem Urlaub wird schnell eine harte Prüfung, die vor allem Eva betrifft. Im Laufe der Reise muss sie leider feststellen, dass manche Geheimnisse besser im Dunklen bleiben sollten.

Jetzt mitmachen und eines von drei Exemplaren der Fortsetzung des Bestsellers Die Dienstagsfrauen gewinnen: Dazu müsst ihr nur bis zum 22. Mai 2012 folgende Gewinnspielfrage beantworten:

Welche Dienstagsfrau wird auf ein dunkles Familiengeheimnis stoßen?
a) Eva
b) Elvira
c) Elisabeth

Schickt eine E-Mail mit der richtigen Antwort und dem Betreff “Sieben Tage ohne” an spiel@bilandia.de. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den AGB von bilandia einverstanden.



Arthur Schnitzler wird 150 Jahre

  • 10:00 Uhr

Einer der meistgespielten deutschsprachigen Dramatiker und Prosaisten des 20. Jahrhunderts, Arthur Schnitzler, wäre am 15. Mai 150 Jahre alt geworden.

Schnitzler wurde 1862 in Wien als erstes von vier Kindern geboren. Nach seiner Matura trat er in die Fußstapfen des Vaters und wurde Arzt. Sein literarischen Debüt gab er 1880 wie damals üblich in einer Zeitschrift, in “Der freie Landbote”. Schnell stieg er in den literarischen Kreisen Wiens weiter auf und bildete ab 1890 gemeinsam mit seinem Freund Hugo von Hofmannsthal und anderen das Junge Wien. Im Café Griensteidl diskutierte man über dramatis personae aber auch über die österreich-ungarische KuK-Gesellschaft. Schnitzler übte häufig harsche Kritik am Militär und dessen Vorgehensweise. Sein Stück Leutnant Gustl brachte ihm schlagartig nicht nur Berühmtheit, sondern auch den Unwillen der Exekutive ein. Nach Erscheinen des Stückes 1900 erkannte ihm das österreichische Militär seinen Offiziersrang als Oberarzt der Reserve ab.

Zentrales Motiv bei Schnitzler ist die Innenansicht seiner Figuren, häufig über einen inneren Monolog verdeutlicht. Er erregte immer wieder Aufsehen und Ärger durch seinen offenen Umgang mit Tabuthemen wie Sex, Tod und Ehebruch. Der Reigen bescherte ihm sogar einen Prozess, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Die Radio-Sender boykottierten ihn und Schnitzler zog sich schließlich aus dem öffentlichen Leben zurück.

Was Freud, ein Bekannter von Schnitzler, für die Psychologie war, war Schnitzler für die deutschsprachige Literatur: Beide brachen mit der psychischen Innensicht ihrer Forschungsobjekte gesellschaftliche Tabuthemen auf und waren ihrer Zeit weit voraus. Schnitzlers Traumnovelle bespielsweise war so modern, dass sie 1999 als Vorlage für Stanley Kubricks berühmten Film “Eyes wide shut”, mit Tom Cruise und Nicole Kidman – damals noch ein Ehepaar – in den Hauptrollen, diente.



Zitat des Tages: Die großen Erzählungen

  • 09:30 Uhr

Wie lang wird denn das noch dauern? Ich muß auf die Uhr schauen… schickt sich wahrscheinlich nicht in einem so ernsten Konzert. Aber wer sieht’s denn?

Arthur Schnitzler – Die großen Erzählungen